Schmerz beim Hocken, beim Treppabgehen und nach längerem Sitzen mit gebeugtem Bein. Das Knie ist ein Gelenk ohne eigene Wahl — es geht dorthin, wohin Hüfte und Fuß es schicken.
Am häufigsten schmerzt es vorn, um die Kniescheibe oder darunter. Es kommt beim Hocken, beim Treppabgehen und nach längerem Sitzen mit gebeugtem Bein — wer im Kino oder im Auto sitzt, will das Bein nach einer Weile strecken.
Häufig sind Knacken und das Gefühl, das Knie „rutsche“ zur Seite. Schwellung ist gering oder fehlt; ein geschwollenes, warmes Knie ist eine andere Frage und gehört zum Arzt.
Das Knie ist ein Gelenk, das im Grunde nur beugt und streckt. Zur Seite und in Drehung kann es kaum — und genau das verlangt der Körper von ihm, wenn das Becken kippt oder der Fuß nach innen sinkt. Die Achse zwischen Hüfte und Fuß knickt, und die Kniescheibe läuft nicht mehr in ihrer Bahn.
Daher der Schmerz vorn, das Knacken und der Umstand, dass die Kraft zum Strecken aus einem Muskel statt aus allen kommt. Nur den Oberschenkel zu kräftigen löst das nicht — es richtet die Achse nicht.
Die spirale Stabilisation richtet die Achse von oben und von unten. Die Ketten von der Schulter zur gegenüberliegenden Hüfte halten das Becken senkrecht, der Zug über den ganzen Körper entlastet das Knie bei jedem Schritt, und der Fuß lernt, auf drei Punkten statt auf der Innenkante zu stehen.
Geübt wird im Stand und im Gehen, denn dort knickt die Achse. Bekommt das Knie eine gerade Bahn, hört es auf zu schmerzen, ohne dass am Knie selbst etwas gemacht wird.
Zum Arzt, wenn das Knie innerhalb von Stunden anschwillt, wenn es warm und gerötet ist, wenn es in Beugung blockiert oder wegknickt, und immer nach einer Verletzung mit Schwellung.
Ebenso, wenn der Schmerz nachts weckt, wenn Fieber auftritt oder wenn der Bewegungsumfang Woche für Woche abnimmt.
Bei dieser Beschwerde führt Sie ein Begleiter in der Spiralista-App Tag für Tag durch die Übungen — von der ersten Übung bis zur vollständigen Abfolge.