Steifer Nacken und Schmerzen beim Drehen des Kopfes. Meist von der Bildschirmarbeit — und die Lösung liegt selten im Nacken selbst.
Der Kopf lässt sich nur zu einer Seite drehen, oder er stoppt in beide Richtungen früher als sonst. Der Schmerz sitzt zwischen Nacken und Schulter und wird gegen Abend schlimmer. Oft kommen Kopfschmerzen dazu, die vom Nacken ausgehen und über die Augen ziehen, oder ein Kribbeln, das in den Arm schießt.
Bezeichnend: Es wird nicht nach dem Sport schlimmer, sondern nach einem Tag am Bildschirm.
Der Kopf wiegt etwa fünf Kilo, und kurze Nackenmuskeln halten ihn. Sobald er vor die Körperachse rückt — am Monitor, über dem Handy —, wird der Hebel länger und diese Muskeln müssen ein Vielfaches ziehen. Und das stundenlang, praktisch ohne Pause.
Die andere Hälfte des Problems sind die Schultern. An der Tastatur wandern sie zu den Ohren hinauf und bleiben dort; die Muskeln zwischen Nacken und Schulter verkürzen und lassen nicht mehr los.
Der Schlüssel liegt nicht im Nacken selbst. Wenn die Muskeln arbeiten, die die Schulterblätter nach unten und hinten ziehen, richtet sich der Brustkorb auf und der Kopf kehrt fast von allein über die Körperachse zurück — der Nacken muss ihn nicht mehr am Hebel halten.
Deshalb wird bei der spiralen Stabilisation im Stehen gegen Widerstand gezogen, nicht mit dem Kopf gekreist und nicht der Nacken gedehnt. Einen überlasteten Haltemuskel zu lockern schaltet ihn nur kurz ab; eine Stunde am Monitor holt alles zurück.
Wenn im Arm Schwäche oder ein Kribbeln auftritt, das nicht nachlässt, wenn der Schmerz nach einer Verletzung begann (auch nach einem Auffahrunfall), oder wenn Schwindel, Sehstörungen oder Gleichgewichtsprobleme dazukommen. Die Halswirbelsäule liegt nahe am Rückenmark — hier wird nicht spekuliert.
Bei dieser Beschwerde führt Sie ein Begleiter in der Spiralista-App Tag für Tag durch die Übungen — von der ersten Übung bis zur vollständigen Abfolge.