Wie wählt man die richtige Sportart?
Bei der Wahl der Sportart ist zu bedenken, dass viele Sportarten nur einen bestimmten Körperteil belasten, was zu einer ungleichmäßigen Muskelentwicklung führen kann. Widmet sich das Kind einer einseitigen Bewegung, ist es gut, diese Belastung mit geeigneten Übungen auszugleichen (ein passender Ausgleich ist zum Beispiel das Üben der Spiralstabilisation) oder mit einer ergänzenden Sportart. Beim Schwimmen etwa werden häufig die Muskeln im Nacken- und Lendenbereich überlastet, deshalb ist es wichtig, diesen Partien auch außerhalb des Trainings besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Jede Sportart hat ihre Besonderheiten und bringt bestimmte Herausforderungen mit sich.
Welche Sportarten bergen das größte Risiko?
Zu den Sportarten, die zu Schäden am Bewegungsapparat führen können, gehören vor allem:
- Gymnastik, Akrobatik, Ballett - diese Sportarten verursachen häufig eine Hypermobilität der Gelenke und eine übermäßige Muskelbelastung, was zu chronischen Schmerzen oder anderen gesundheitlichen Komplikationen führen kann.
- Sportarten mit einseitiger Geräteführung - zum Beispiel Floorball, Hockey oder Tennis, wo der Spieler Schläger oder Racket nur mit einer Hand hält. Diese einseitige Bewegung kann zu einer fehlerhaften Entwicklung der Wirbelsäule, zur Überlastung einer Körperseite und zu muskulären Dysbalancen führen.
Welche Sportarten sind geeignet?
Zu den geeignetsten Sportarten gehören Klettern, Laufen, Ballspiele und weitere Aktivitäten, die eine vielseitige Bewegung und die gleichmäßige Entwicklung des ganzen Körpers fördern. In der Wachstumsphase ist es wichtig, übermäßig rotatorische und einseitige Sportarten zu meiden, die die richtige Entwicklung des Bewegungsapparates negativ beeinflussen können.
Zu den weniger traditionellen Möglichkeiten gehört zum Beispiel ein Zirkuskurs, der eine wirklich vielfältige Palette an Bewegungsfertigkeiten bietet. Das Kind entwickelt dort Motorik, Koordination, Stabilität und die gesamte Körperkontrolle. Außerdem unterstützt es die Arbeit des Gehirns, verbessert die Konzentration und trägt zum seelischen Wohlbefinden des Kindes bei. Ein Zirkuskurs kann eine hervorragende Alternative zu klassischen Sportarten sein. Am allerbesten ist es jedoch, die Aktivitäten zu wechseln.
Warum ist der Wechsel der Sportarten wichtig?
Ideal ist es, wenn das Kind jedes Jahr eine andere Sportart ausprobiert. Widmet es sich langfristig nur einer Bewegungsart, droht eine Überlastung des Bewegungsapparates, die bis zur Notwendigkeit regelmäßiger Physiotherapie führen kann. Dieses Problem tritt häufig bei Leistungssportlern auf, die sich schon von Kindheit an auf eine Sportart spezialisieren.
Wenn Sie gerade eine Sportart für Ihr Kind auswählen, ist unnötiger Stress fehl am Platz: Am wichtigsten ist, dass das Kind Freude an der Bewegung hat, verschiedene Aktivitäten entdecken kann und im Idealfall jedes Jahr etwas Neues ausprobiert. Bleibt es jedoch langfristig bei einer Sportart, denken Sie an Ausgleichsübungen, die den Körper im Gleichgewicht halten und möglichen gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Die geeignetste Form des Ausgleichs ist das Üben der Spiralstabilisation, das überlastete Muskeln wirksam kräftigt und löst. Die Übungen finden Sie leicht in der App Spiralista, mit praktischen Anleitungen und Beispielen geeigneter Übungen.